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"Non voglio amare!"


Frühbarocke Musik zu Liebeslust und Liebesschmerz

Werke von Claudio Monteverdi und Zeitgenossen


Im Spannungsfeld zwischen der strengen Disziplin eines harmonisch gefügten Consortklangs und der Ausdrucksfülle und Spontaneität einer solistischen Darbietung befindet sich die Musik der Übergangsphase zwischen Renaissance und Barock. An den insgesamt neun Madrigalbüchern Claudio Monteverdis ist dieser Wandel besonders eindrucksvoll nachvollziehbar. Die darin erzählten Geschichten von Liebeslust und Liebesleid decken ein denkbar breites emotionales Spektrum ab, wie auch die Kurztexte aus verschiedenen Literaturepochen, die in diesem Konzert die Musik verbinden und auf einer weiteren Ebene miteinander in Beziehung setzen. Die Landshuter Hofkapelle greift mit Psalterium, Barockharfe, Gitarre, Violine und Viola das Thema nicht weniger vielsaitig auf und besingt den grausamen, verführerischen, hinterlistigen und doch so süßen Amor, der es versteht seine auserwählten Ziele in Freude und Lust zu versetzen aber auch mit Trauer, Verzweiflung und Eifersucht zu quälen. Gegenwehr ist zwecklos! – „Non voglio amare!“

 

Instrumentalisten und Sänger der Landshuter Hofkapelle

Barockzither: Regina Frank