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„Der Hofkapelle gelang es, die teils jubelnde, teils wehmütige Klangsprache Lassos in klingende Musik zu übertragen. Zu Hilfe kam ihr dabei die Colla-parte-Gestaltung; die naturtönig gestimmten historischen Blasinstrumente und der Gesang waren sauber und präzise aufeinander abgestimmt. [...]

Das faszinierende schnarrende Moment von Dulzian und Pommern an den Außenstimmen kam hier besonders gut zur Geltung. So wie das rein vokale Moment des Introitus, den die Choristen zusammen gestalteten. Das klang annähernd wie zu Lassos Zeiten, auch wenn dieser höchstwahrscheinlich Knaben statt Frauen eingesetzt hätte. Zu den  Propriumsteilen wie etwa dem Ofertorium konnte wieder die gesamte Hofkapelle mit Motetten Lassos gehört werden. Auch hier zeigte sich das hohe klangliche Niveau der Formation und deren sorgfältiges Studium der historischen Spielpraxis.“ (Dr. Niko Firnkees; LZ, 20.05.2014, S.48)


„Im Residenzhof hat die Landshuter Hofkapelle den Wechsel zwischen der lauten alta capella- und der leisen bassa capellamusik zu einer abwechslungsreichen musikalischen Reise verbunden und weltliche sowie geistliche Lieder präsentiert. Die Geschichte war spannend und witzig. Sie kam bei den Zuschauern gut an. Die Musik umfasste ein weites emotionales Spektrum. Das Publikum ging begeistert mit.“ (LZ, 02.07.13, S. 28)


„Nun hat jüngst einer meiner Schüler so nebenbei gemeint, ein Konzert, wo bloß Musik gemacht wird, das sei nix für ihn. [...] So ein Dodl! [...] Bei der „Musik zu des Fürsten Hochzeit“ gibt’s ein völlig neues Programm - und logo - eine völlig neue Geschichte. Und eine spannende Handlung. Jedenfalls sind  diese [erzählten] Reiseerlebnisse das Silbertablett, auf dem die Hofkapelle mit der ganzen Klangvielfalt des späten Mittelalters ihre Hochzeitsmusik präsentiert“
(aus: Hallooo...; Kolumne des Landshuter Wochenblatts zur Landshuter Hochzeit 2013; 10.04.13, S.5)


„Das gab es seit der Zeughaus-Einweihung 2007 nicht mehr: Wegen des großen Andrangs verlegten die Reiss-Engelhorn-Museen (REM) die Eröffnung einer Ausstellung ins Freie. Zum Auftakt der Sonderschau "Kaiser Maximilian I. - Der letzte Ritter und das höfische Turnier" schallten die Trompeten und Trommeln der Landshuter Hofkapelle über den Toulonplatz, wo mehrere hundert Zuhörer teils auf Klappstühlen, meist aber stehend die kurzweilige Eröffnung verfolgten.“

(Mannheimer Morgen,  14.04.2014)


Glänzende Kinderaugen und gespannte Gesichter waren am vergangenen Sonntag bei zwei Vorstellungen der Lohn für ein außergewöhnliches Schauspiel im voll besetzten Salzstadel. Die Landshuter Hofkapelle hat sich für ihre Interpretation von „Ritter Rost und das Gespenst“ etwas Besonderes ausgedacht: Sie spielte die Lieder des Kinder-Musicals in fantasievollen Kostümen auf historischen Instrumenten wie Spinett, Tripelharfe, Businen, Dulzian und Renaissance-Gitarre. Und nicht nur die Musiker waren verkleidet, auch unter den kleinen Zuschauern fanden sich einige Burgfräuleins, Ritter, Drachen und Zauberschüler. Ritter Rost wohnt zusammen mit dem Hausdrachen Koks und dem Burgfräulein Bö auf einer eisernen Burg und erlebt allerhand Abenteuer. […]

Selbst die Erwachsenen wippten bei den Liedern mit – insbesondere dürfte wohl der mitreißende „Ritter-Rap“ in Erinnerung geblieben sein. Ein Auftritt, der nicht nur die Kleinsten begeisterte, liebevoll umgesetzt von der Hofkapelle mit Peter Paul Sabel (Ritter Rost/Ritter Eisenfaust), Andrea Reischer (Burgfräulein Bö), Norbert Burger (Postbote/ König Bleifuß/sprechender Hut); Andreas Kaiser (Koks, der Drache), Susanne Kaiser (Gespenst, Harfe) und Thomas Bauer als Ratzefummel, Ritter und Erzähler. Dazu musizierten in „ritterlicher“ Gewandung Gertraud Reischer, Veronika Göttlinger, Claudia Egger, Maximilian Dittmer, Peter Horsche, Franziska Gamringer. und Roman Seehon. Marc Gülbahar sorgte für eine reibungslose Bühnentechnik sowie „Ritter Rost“-Illustrationen auf der Leinwand.

(LZ, 28.10.16, S.35)